Zum Inhalt springenZur Suche springen
Foto von

Prof. Dr. Anneke Behrendt-Geisler

Dissertation

Management Approach in der F&E-Finanzberichterstattung: Normatives Konzept und empirische Erkenntnisse (Anneke Behrendt-Geisler), Hamburg: Kovač (2013).

  • Die Behandlung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben in der externen Finanzberichterstattung ist ein seit jeher äußerst kontrovers diskutiertes Thema im Standardsetting. Während in der deutschen HGB-Rechnungslegung das Aktivierungsverbot von Forschungs- und Entwicklungsausgaben gem. § 248 Abs. 2 HGB a.F. erst 2009 mit Inkrafttreten des BilMoG in ein Aktivierungswahlrecht für Entwicklungs­ausgaben umgewandelt wurde, besteht unter International Financial Reporting Standards (IFRS) gem. IAS 38 unter bestimmten Bedingungen die Pflicht, Entwicklungsausgaben zu aktivieren. Dabei muss die Aktivierung von Entwicklungsausgaben gem. dem Konzept des sog. Management Approach mit den internen Einschätzungen des Managements und den damit verbundenen Controllingprozessen und -instrumenten belegt werden. Obwohl die Umsetzung des Management Approach gerade im Kontext der Bilanzierung und Bewertung von Entwicklungsausgaben nicht trivial ist, wird sie jedoch im Standard nicht spezifiziert - dies bleibt vielmehr der Bilanzierungspraxis vorbehalten. Auch in der Literatur liegt bisher weder eine umfassende theoretische Analyse noch eine strukturierte empirische Bestandsaufnahme der der F&E-Finanzberichterstattung zugrunde liegenden Controllingprozesse und -instrumente vor.
  • Verfügbar hier.
Verantwortlichkeit: