Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger hat in der Zeitschrift „DER BETRIEB“ den Beitrag „Übergewinnsteuer: fiskalischer Irrweg aus dem ordnungspolitischen Giftschrank“ veröffentlicht.
Die Übergewinnsteuer gilt politisch als einfache Antwort auf Krisengewinne. Ökonomisch stellt sie jedoch einen fundamentalen Eingriff in die Funktionslogik der Marktwirtschaft dar: Anreize werden verzerrt, Investitionen und notwendige Transformationsprozesse werden gehemmt. Damit steht die Übergewinnsteuer im klaren Widerspruch zur dezentralen Koordinationsfunktion von Märkten.