15.01.2020 10:58

Sonja Schattevoy erhält Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf für das beste Bachelorexamen BWL und das Junior Management Science („JUMS“) publiziert ihre Bachelor-Thesis

Foto: Eigen

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Im Rahmen der akademischen Feier am 8. November 2019 wurde Sonja Schattevoy, wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Controlling und Accounting, für das beste Bachelorexamen ausgezeichnet.

Des Weiteren wurde die Thesis-Arbeit von Frau Schattevoy mit dem Titel „Hätte eine Pre-Mortem-Analyse den Tod von eLWIS verhindern können? – Verhaltensorientierte Ansätze für effektives Kostenmanagement in Großprojekten“ zur Veröffentlichung in der „Junior Management Science“ angenommen.

Im Rahmen ihrer Arbeit unsersucht Frau Schattevoy Erfolgsfaktoren für effektives Kostenmanagement in Großprojekten anhand eines Beispiels von Lidl und SAP. Diese gaben im Juni 2018 bekannt das durchgeführte IT-Investitionsprojekt („eLWIS“) mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Kosten betrugen bereits rund 500 Mio. Euro. Damit reiht sich Lidl in eine durchaus beachtliche Liste jener Unternehmen ein, die ein geplantes IT-Großprojekt nicht im vorgesehenen Kosten- und Zeitrahmen abzuwickeln vermochten. Die enorme Verbreitung dieser Problematik über eine Vielzahl von Branchen hinweg gibt Anlass zu einer intensiven Analyse der Erfolgsfaktoren für effektives Kostenmanagement in Großprojekten. Einen vielversprechenden Ansatz stellt in diesem Kontext das verhaltensorientierte Controlling dar, das vor allem Maßnahmen gegen kognitive Fehlleistungen und Könnensdefizite der handelnden Akteure in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt. Im Rahmen dieser Arbeit werden ausgewählte kognitive Verzerrungen dargestellt, die im Kontext von Investitionsprojekten zu dysfunktionalem Entscheidungsverhalten führen können. Darauf aufbauend sollen Lösungsmöglichkeiten dargelegt werden, mit deren Hilfe diese Verzerrungen aufgefangen und negative Konsequenzen für das Unternehmen vermieden werden können.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Barbara E. Weißenberger