17.12.2019 10:17

Arbeitspapier “How Accountability Mitigates Likeability Bias in Subjective Performance Evaluations: A Research Note” von Dr. Kai A. Bauch und Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger auf der ACMAR 2020 akzeptiert

In dem Arbeitspapier, das auf der ACMAR (Annual Conference for Management Accounting Research) am 6. und 7. März in Vallendar in einer Parallelsitzung mit Korreferat präsentiert wird, geht es darum, inwieweit die Notwendigkeit, ein Urteil zu begründen, Verzerrungen in der Performance-Beurteilungen, die durch Sympathie entstehen („Likeability-Bias“) auffangen kann. Hierfür gibt es zwei verschiedene theoretische Begründungen. Die „affect-as-information“-Heuristik argumentiert, dass die affektive Emotion wie eine Information über die zu beurteilenden Kandidat(inn)en gewertet wird, während die Theorie des „affect-consistent weighting of performance information“ unterstellt, dass die Beurteilungsgewichte für einzelne Kriterien im Fall von Sympathie verzerrt werden. Mittels eines Eye-Tracking-Experiments zeigen die Autoren, dass die Begründungsnotwendigkeit („accountability“) zu einer höheren kognitiven Leistung in der Beurteilung motiviert, aber auch zu objektivierteren Beurteilungsprozessen. Damit werden Einflüsse von Sympathie auf Beurteilungen ganz oder teilweise aufgefangen.  

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Barbara E. Weißenberger